Durch den Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers hat die zweite
Mannschaft des SC Neukloster in der Oberliga Nord Nord ihr Schlußrundenspiel
gegen Agon Neumünster mit 0:8 am "grünen Tisch" verloren. Der gespielte
Wettkampf war zuvor von Neukloster 7:1 gewonnen worden. Statt Neumünster war damit Neukloster abgestiegen. So weit, so gut.
Nun wird aber bereits seit einigen Tagen, insbesondere auf der Website des
SV Bad Oldesloe (Die Regelungswut der Schachspieler, Spieltag 9
überregional), über eine Entscheidung des stellvertretenden Vorsitzenden der
Bundesspielkommission, Jürgen Kohlstädt, diskutiert. Kohlstädt wandte eine
Regelung aus der Turnierordnung an, nach der anderen Mannschaften aus einem so erzielten 8:0 kein Nachteil entstehen darf und zog dem Pinneberger SC (1:7 gegen Neukloster) und Neumünster (sh. oben, 8:0 gegen Neukloster), die gegen Neukloster erzielten Brettpunkte wieder ab. Bis hierher alles richtig.
[Quelle: DSB-News]